Vetrauen

lange nichts geschrieben. einfach keine Zeit gehabt. Zeit - unser kostbarstes Gut, wie man so schön sagt. Es war Pferdemesse, es war total schön, hat Spaß gemacht. Einfach abgeschaltet. Es wäre zu schön um wahr zu sein, immer wieder mal abschalten zu können. Aber es passiert einfach zu selten. Wie soll ich sagen. Was soll ich sagen. Wenn ich etwas sage, ist es sowieso verkehrt. Ich hänge mich in Dinge rein die mich nichts angehen. Warum? Weil ich absolut scheiße finde, wenn man hinter dem Rücken anderer über die Leute herzieht, die einem schon so viel Gutes getan haben.

Meine Mutter hatte mich gefragt ob ich ihr vertraue. Meine Antwort war Nein. Warum nicht ? Schwer zu sagen, schwer zu schreiben. Kennt ihr das wenn man einen Klos im Hals hat? Man möchte reden, man möchte schreien, man hat das Gefühl man erstickt. Ich kriege Panik in solchen Momenten. Ich dreh frei, bin nicht mehr ich. Und immer wieder kommen Fragen. Fragen über Fragen, und jede dieser Fragen schnürt mir die Kehle Millimeter für Millimeter zu. Niemand sieht es was passiert. Ich bin wie gelähmt, komme aus dieser Starre nicht heraus. Alles läuft maschinell. Ich bin im Rausch, im freien Fall. Werde aggressiv. Um meine Gedanken zu verdrängen. Um mein Leben zu verdrängen. Und immer wieder dieselbe Frage, warum vertraust du mir nicht? Weil ihr an allem Schuld seid?! Weil ihr nicht aufgepasst habt? Weil der Mensch der letzte Dreck ist und vor unersättlicher Gier zum Psychopath wird!  Seit Jahren versuche ich, zu reden, aber ja verdammte scheiße ich bin nicht fähig dazu. Ich kann es nicht und genau das habe ich den Menschen zu verdanken. Sie haben mich kaputt gemacht. Hingerichtet haben sie mich. Und das alles nur weil sie Machtbesessen waren und immer werden? Ich hasse sie. Ich hasse sie alle.

Und dann kommst du und fragst mich warum mir die Tiere wichtiger sind als die Menschen??? Wenn du mal bewusst darüber nachdenken würdest, würdest du es verstehen, der Große ist nicht machtbesessen, er ist mein Freund. Er war für mich da, als niemand für mich da war. Er hat mich gesehen als ich noch ein Schatten meines Selbst war. Nicht das es heute anders wäre, denn noch immer bin ich der letzte Dreck, aber ich habe einen Partner an meiner Seite. Der mich leitet, der mich stützt und der mich trägt wenn ich nicht mehr kann. Und das ist kein Mensch. Dazu sind Menschen nicht fähig. Das ist mein Pferd. Mein ein und alles. Für den ich kämpfe und mich über wasser halte. Er ist der erste gewesen, wo ich das erste mal wieder gedacht habe; ich Vertraue dir.

28.1.15 09:52

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