1.Tag

-Zweifler Der Nation-

so. Der Zweifler der Nation bin heute ICH. Nicht nur heute, wahrscheinlich noch die nächsten Tage und Wochen. Keine Ahnung. 

Kennt ihr das, wenn man alles anzweifelt? Freundschaft, Arbeit, Leben? 

Ist es das was ich will? Mache ich es richtig? Kann ich mit dem was ich mache, tatsächlich anderen helfen? (Eines meiner Grundbedürfnisse - ich will immer versuchen, jedem zu helfen) Wirst du allen/m gerecht? Schaffst du das wirklich? 

Warum packst du nicht einfach deine Sachen und gehst? Fängst einfach nochmal von vorne an. Irgendwo wo dich niemand kennt? WARUM NICHT? 

Weil ich einfach zu feige bin, Angst habe allein zu sein, und es trotzdem nicht schaffe endlich "normal" zu sein.

Apropos "normal" -> was ist heute schon normal? Ist es normal fett zu sein? ->nein dann ist man gleich adipös.

Ist es normal dünn zu sein? -> um Gottes willen!! Da bist du gleich magersüchtig!!

Ist es vielleicht normal ruhig zu sein? -> Nein! Die Depression hat dich vereinnahmt!

Vielleicht ist es normal immer aktiv zu sein? ->Irrtum !! ADHS

Also was ist normal? Bist du von oben bis unten volltätowiert, heißt es, du bist masochistisch veranlagt. 

Meines erachtens ist jeder individuell.. (Sehr schlauer Spruch, ich weiß Was ich damit meine ist, wer hat etwas davon wenn man sich allem anpasst? Dem Alltag, der Arbeit, zuhause, etc.. Wer kann schon behaupten ich mache genau das, was mich glücklich macht? 

 

Mein psychiatrisches Gutachten (es ist mir selbst zumindest bekannt, das ich etwas anders ticke) geht von Anorexie, bulimie, Selbstverletzung über Depression, Borderline, PTBS und Multiple Persönlichkeitsstörung. 

 

Mittlerweile ist es so das ich mir einiges eingestehe. Ich WAR jahrelang aktiver SVVler, in der Chirurgie wurde mir also öfter Platz gewährt. Genauso weiß ich das ich mit dem Essen seit 2 Jahren bewusst ein Problem habe, die Ärzte meinten zwar schon seit meinem 13. Lebensjahr aber das entspricht nicht der Wahrheit. Und zu dem ganzen anderen sch.. kann ich einfach nichts sagen, denn darüber bin ich mir nicht bewusst.

Ich war 7 Jahre lang in ambulanter und stationärer Therapie. Ich habe also in der Hinsicht leider viel gesehen und erlabt, was ich nicht schönreden will. Ich wünschte ich hätte meine Jugend woanders verbracht, aber zu dem Zeitpunkt war es wahrscheinlich besser für - für mein Leben, denn sonst würde ich jetzt nicht hier sitzen und euch den ganzen Mist schreiben. 

Warum ich diesen Blog erstellt habe, ist, das ich hoffentlich, wenn der Tag gekommen ist, euch zu schreiben: "Ich habe es geschafft mein Leben in die Hand zu nehmen, und mache das, was mich glücklich macht, etwas was mich erfüllt!"

14.1.15 13:10

Letzte Einträge: Man Muss nur wollen, Vetrauen

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